DIY

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Vom Baum ins Glas

Veröffentlicht 31. Juli 2016 von kaethe85

Heute habe ich zum ersten Mal Apfelkompott selbst gemacht.

Mein Apfelbaum im Garten scheint eine frühe Sorte zu sein und trägt jetzt Ende Juli schon reife Früchte.


Gestern habe ich dann die erste geerntet und sie heute zu Kompott verarbeitet. Das ist super easy!


Als erstes heißt es Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.


Ab in den Topf und ca. 100 ml Wasser und einen großen Spritze Zitronensaft hinzu.


Noch je nach Belieben 2-3 Löffel Zucker dazu und aufkochen. Meine Äpfel sind sehr weich und eignen sich super dazu. Noch etwas Zimt je nach Geschmack.


Das ganze ab und zu umrühren und da. 15-20 Minuten köcheln lassen.


Abschmecken – Fertig!!!


Kann auch in Marmeladengläser gefüllt werden und ist so luftdicht länger haltbar!!


Gläser gut mit heißem Wasser ausspülen, Kompott heiß einfüllen, Deckel gut verschließen und kurz auf den Kopf stellen damit der Deckel gut anzieht.

Schmeckt supi lecker!!! 😄🍎

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Mein erster Sorgenfresser

Veröffentlicht 17. Dezember 2015 von kaethe85

Ich habe gestern zum ersten Mal einen kleinen Sorgenfresser genäht. Nachdem ich im Internet nach Anleitungen und Schnittmustern geforscht habe, hab ich mir einfach selber ein Schnittmuster erstellt.

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Dann habe ich die Schnittteile auf den Stoff übertragen. Die Arme/Beine 8 mal und die Fühler 6 mal. Die Zunge zweimal.

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Auf die Außenteile wie Rücken (hier lila mit Punkten), den Bauch (auch lila gepunktet), den Kopf (türkis) und die Zunge (rot) habe ich mit einer dünnen Fliesline verstärkt.

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Die Augen können jetzt schon aufgebügelt werden.

Nun werden die oberen Teile an den Reißverschluss genäht. Die unteren Teile anschließend.

Wichtig! Die Teile müssen rechts auf Rechts angenäht werden.

Die Zungenteile werden an den Außenseiten zusammengenäht. NUR an den Außenseiten, denn die Mitte dient später als Wendeöffnung.

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Anschließend habe ich die einzelnen Teile für Arme/Beine und Fühler zusammengenäht.

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Nachdem ich die Teile mit Füllwatte ausgestopft habe, habe ich sie an den Vorderteile fixiert damit es nicht so fummelig wird mit Nadeln.

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Nun wird das Rückenteil rechts auf rechts aufgenäht. Unbedingt überprüfen,dass der Reißverschluss geöffnet ist.

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Die Nahtzugabe und die Überschüsse an Armen/Beinen und Fühlern habe ich zurück geschnitten.

Nun wird durch die Zunge alles gewendet.

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Ich habe den Körper dann durch die Wendeöffnung mit Füllwatte ausgestopft und die Wendeöffnung zugenäht.

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Zungentasche nach innen stülpen und fertig ist die Tasche für die Zettelchen mit den Sorgen und somit auch der Sorgenfresser!!!

🙂 🙂 🙂 🙂

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Buchkalender pimpen

Veröffentlicht 23. Oktober 2015 von kaethe85

Bald neigt sich das Jahr dem Ende zu und so langsam flattern die ersten Termine für das kommende Jahr ins Haus.

Da kommt mir der Buchkalender 2016, den mir meine Kollegin von Ihrem Mann mitgebracht hat gerade recht.

Nur irgendwie fehlt mir eine Halteschlaufe für den Stift und eine Schließung, damit er nicht immer auseinander flattert wenn er in der Tasche ist. Da habe ich mir gedacht, versuche ich es doch einmal selbst eine Kalenderhülle zu nähen, denn im Internet sind solche Teile ja unglaublich teuer.

Hier meine Frei-Schnauze-Anleitung:

1. Maß nehmen

Ich habe um den Kalender herum gemalt und dann das Rechteck ausgeschnitten. Es ist dann die Schablone ohne Nahtzgabe

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2. Schablone übertragen

Das Rechteck wird nun auf den Stoff übertragen. Ihr braucht ihn zweimal. Einmal für Innen den Futterstoff und einmal den Außenstoff. Bedenkt, dass ihr eine Nahtzugabe benötigt!!

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3. Seitenlaschen

Für die Seitenteile nehmt ihr die gleiche Höhe wie für Innen/Außen und die Breite je nach Wunsch

4. Verzierung / Schnick-Schnack

Auf Wunsch kann man die Außenseite noch verzieren und einen Stifthalter oder eine Verschlusslasche anbringen

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5. Seitenlaschen umnähen

wichtig ist die innen liegenden Seiten der Laschen umzunähen.

Ich habe das leider verges  sen und musste das nachholen

6. Zusammennähen

Nun nähen wir alle Teile rechts auf rechts zusammen.

Solltet Ihr Stift- und Schließlaschen anbringen wollen, achtet drauf, dass die Öffnungen außen sind.

Die Seitenlaschen müssen rechts auf rechts auf das Außenteile und das Futter dann rechts darüber.

Nun alles zusammen nähen. Nahtzugabe beachten.

Wendeöffnung lassen!

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7. Fertig stellen

Nun schneidet ihr die Nahtzugabe zurück, wendet alles, vernäht die Wendeöffnung und bügelt alles nochmal schön glatt.

Fertig!

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Upgrade Kosmetiktasche Susie mit Taschen

Veröffentlicht 6. September 2015 von kaethe85

Die Nähfreunde unter euch werden sie bestimmt kennen, die Kosmetiktasche Susie von pattydoo.

Als ich mit dem Nähen angefangen habe, habe ich mit der Susie angefangen.

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Dieses Mal habe ich das altbekannte etwas abgewandelt oder besser gepimpt. Meine neue Susie hat nämlich jetzt innen Taschen für Lippenstift, Pinsel etc., damit man alles noch schneller griffbereit hat.

Als Außenmaterial habe ich ein Kunstleder verwendet und damit die Kellerfalten besonders gut zur Geltung kommt, habe ich für den Innenteil der Falten rosa Baumwolle verwendet.

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Ich habe nach Anleitung von Pattydoo gearbeitet, bis auf die Einsätze für die Taschen. Dabei ist besonders darauf zu achten wo oben und unten ist.

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Dann wird weiter nach Anleitung genäht und dann sieht das Ergebnis in etwa so aus

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Eure Käthe

Nähprojekt: Krabbeldecke und Kuschelkissen

Veröffentlicht 5. September 2015 von kaethe85

Mein Cousin wird Papa und das ist eine tolle Gelegenheit mich mal wieder an die Nähmaschine zu setzen.

Es wird ein Junge und er soll Marlon heißen. Ich dachte ich versuche es mal mit einer Krabbeldecke.

Die Stoffe habe ich wieder bei Buttinette bestellt außer die Fleecdecke, die habe ich bei Kik für 2,99 € gekauft.

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Ich habe mir eine Schablone aus Pappe angefertigt und einen Textilstift besorgt, der von alleine wieder verblasst.

Aus den 3 Stoffen habe ich dann die Quadrate angefertigt und erstmal auf dem Fußboden so angelegt, wie ich mir das Ergebnis vorstelle.

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Dann habe ich alle Quadrate zusammen genäht, Volumenvlies raufgebügelt und die Rückseite aus einer weißen Fleecedecke gefertigt.

Die äußeren Reihen habe ich dann nochmal abgesteppt, damit die Teile nicht auseinanderrutschen.

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Für meine erste Decke finde ich, ist sie gar nicht so schlecht geworden.

Da ich noch ein paar Quadrate und etwas Fleece übrig hatte,habe ich aus den Resten noch ein kleines Kissen frei Schnauze genäht.

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Ich habe die Buchstaben mit einem Zick-Zack-Stich appliziert. Es war das erste Mal dass ich appliziert habe. Etwas knifflig (vor allem bei 38 Grad).

Dann kann der kleine Mann ja jetzt kommen! 🙂

Mein erstes Dirndl!!!!!!

Veröffentlicht 18. Juni 2015 von kaethe85

Hallo meine Lieben,

ich habe ja lange nichts von mir hören lassen, dafür steht jetzt schon wieder einiges auf meiner To-Do-Liste für die nächsten Blogbeiträge.

Nach Monatelangem Überlegen und Zögern habe ich mich endlich doch an das Nähen eines Dirndls gemacht. Ich hatte das schon länger vor. Die komplizierte Anleitung und die Kosten für den benötigten Stoff haben mich ehrlich gesagt immer etwas abgeschreckt, obwohl ich die Anleitung schon kurz nach den ersten Nähversuchen gekauft habe.

Aber da ja nun meine Kenntnisse zum Thema Nähen etwas besser sind als ganz zu Anfang und ich zum Geburtstag einen Gutschein von Buttinette bekommen habe, habe ich mich dann doch getraut.

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Das Schnittmuster ist von Burdastyle Nr. 7057-V Dirndl young. Ich habe es als Download erworben und selbst ausgedruckt.

Ich habe mich entschlossen nur das Dirndl und die Schürze zu nähen und die Bluse erstmal nicht.

Von der Anleitung an sich bin ich leider gar nicht begeistert, da hätte ich mir von einem Unternehmen wie Burda echt mehr erwartet. Am Anfang habe ich vergeblich nach einer Auflistung der benötigten Materialen gesucht. Es gibt zwar ein Bild, aber so richtig konkret und verständlich war das für mich leider nicht.

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Ich habe mich dann so durchgewuselt und folgendes bestellt:

Also habe ich für das benötigte Material 53,16 € ausgegeben.

Wobei ich roten und schwarzen Garn schon zuvor besorgt hatte und das Satinband zum Binden total vergessen habe.

Um die einzelnen Schnittteile zusammen zu kleben benötigt man wirklich Platz, es wurde teilweise ganz schön eng auf meinem Fußboden.

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Auch die Stoffe musste ich auf dem Fußboden ausbreiten, denn so einen großen Tisch hat wohl kaum jemand.

Als erstes habe ich die Schürze genäht. Das ging relativ schnell und einfach. Ich war total begeistert, dass der Teil mit dem Raffen so super funktioniert hat und ich finde die Schürze kann sich auch sehen lassen.

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Beim Zuschneiden des Oberteils hatte ich so meine Probleme. Einige Teile müssen Spiegelverkehrt aufgelegt und zugeschnitten werden. Das habe ich wahrscheinlich übersehen und es erst hinterher gemerkt, aber ich habe alles „gerettet“ bekommen. Und die Paspeln sind mir für mein erstes Arbeiten damit auch gut gelungen finde ich.

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Eigentlich werden für den Rock 4 Rockbahnen benötigt. Diese hatte ich auch so zugeschnitten. Allerdings ist der Baumwollstoff, den ich gekauft hatte so dünn, dass er im Licht doch irgendwie durchsichtigt wurde. Also habe ich entschieden, dass die Stoffbahnen breit genug sind, dass auch 2 davon im Umfang voll ausreichen. So konnte ich die anderen zwei Bahnen als Innenstoff an die äußeren Stoffbahnen nähen. Das hat den Rock schön blickdicht gemacht und griffiger. Vom Umfang her haben die zwei Rockbahnen locker noch gereicht. Ich würde fast sagen, dass 4 Bahnen zu sehr gerafft werden hätten müssen und dann sehr aufgetragen hätten.

Durch das Zusammennähen der Rockteile gingen mir ein paar Centimeter in der Länge verloren. Ich habe dann die Schürze auch noch etwas gekürzt, damit sie nicht die gleiche Länge wie der Rock hat.

Das Vernähen des Reißverschlusses hat super funktioniert und auch das Zusammennähen des Innen- und Außenoberteils ging eigentlich ganz gut.

Während des ganzen Nähvorgangs habe ich gar nicht großartig anprobiert oder abgemessen, demnach war die Spannung ob es am End überhaupt passt groß. Aber es passt sehr gut und sitzt sogar so, dass man noch Bewegungsfreiheit hat und atmen kann. ;.)

Da ich das Satinband vergessen habe, habe ich auch die Haken noch nicht angenäht.

Ansonsten bin ich mit meinem ersten großen Projekt mehr als zufrieden und freue mich schon es auszuführen.

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Ein Tragefoto folgt wenn die Bindung vorne dran ist und ich eine Bluse besorgt habe.

Eure Käthe

Upcycling: Aus Jeanshose wird Rock

Veröffentlicht 12. April 2015 von kaethe85

Die Osterfeiertage haben mein Freund und Ich genutzt um mal unseren Kleiderschrank auszumisten. Quasi Frühjahrsputz im Schrank.

Dabei landete eine schöne Jeans von Ihm auf dem Stapel, der Kleidungsstücke die nicht mehr passen. Da ich diese Hose immer hübsch fand und sie noch in einem guten Zustand war, kam mir die Idee daraus einen Rock für mich zu machen. Zu verlieren gab es ja nix, wenn ich es versaue fliegt sie halt weg, passt ihm ja eh nicht mehr. Glücklicherweise passt die Hose vom Bund her insoweit,dass sie an der Teile viel zu weit wäre,aber gut und locker auf den Hüften sitzt.

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Gesagt – Getan !

Schnipp Schnapp – Beine ab! 🙂

Und so habe ich es gemacht:

Erstmal habe ich grob die Beine abgeschnitten. Dabei habe ich mich mit der Länge noch nicht festgelegt.

Nun kommt der kniffligste Teil von allen, die Nähte an den Innenseiten müssen aufgetrennt werden und die sind bei einer Jeans mehrfach vernäht.

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Jetzt muss man sich den „Mittelsteg“ nehmen und ihn zu einer Seite umklappen. Meistens geht er zu einer Seite leichter als zur anderen. Steckt ihn in der passenden Position fest. Das muss vorne und hinten gemacht werden. Die unschönen Stoffränder werden nach innen umgeschlagen.

In den meisten Fällen bleibt nun im unteren Teil ein Dreieck offen. Vorne sowie Hinten. Dieses füllt ihr mit Jeansstoff aus den Beinstücken, die Ihr am Anfang abgeschnitten habt, und steck es mit Nadeln fest.

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An dieser Stelle kann man nochmal gut die gewünschte Breite je nach nach Umfang festlegen. Am Besten probiert Ihr ihn dazu an und steckt es anhand des Körpers fest.

Ich habe in meiner Nähmaschine eine Jeansnadel und einen Jeansgarn eingelegt. Beides hatte ich vorab bei Buttinette gekauft.

Jetzt habe ich die Dreiecke eingenäht. Dabei habe ich immer eine doppelte Naht gemacht. Bei unseren Jeanshosen ist die Orginalnaht ja auch immer doppelt. Einmal habe ich knapp kantig an der Außennaht und einmal knapp kantig am Ende des Umschlags abgesteppt.

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Wenn die Dreiecke schön vernäht sind, seid Ihr schon fast fertig.

Nun muss die Länge festgelegt werden. Wenn ihr diese habt, schneidet den überschüssigen Stoff ab, aber achtet darauf,dass die Nahtzugabe doppelt genommen werden muss, weil der Saum zweimal eingeschlagen wird. Alles gut feststecken und wieder mit doppelter Naht festnähen.

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Fertig!

Eure Käthe

P.S.:Ich habe mir bei Ebay noch ein paar Nieten zum Verzieren bestellt. Wenn die da sind, zeige ich Euch wie ich sie anbringe.

Im Cuddle Me – Fieber

Veröffentlicht 7. April 2015 von kaethe85

Seit ein paar Wochen habe ich im Internet viele Fotos von selbst genähten Cardigans gesehen.

Als ich mich dann genauer damit beschäftigt habe, habe ich herausgefunden dass es sich dabei um ein E-Book mit dem Namen Cuddle me handelt welches es für Kinder und für Erwachsene gibt.

Für Erwachsene? Das finde ich toll, warum soll man immer nur für Babys und Kinder nähen?

Das E-Book hat die Bloggerin Schaumzucker entwickelt. Man kann es auf Ihrem Blog oder bei DaWanda für 5,90 € erwerben.

Man erhält eine ausführliche Anleitung mit insgesamt 22 Seiten und Schnittmuster für alle Größen von XXS bis XXXL.

Mein Schatz hat mir das E-Book heruntergeladen und ausgedruckt und sogar als Buch gebunden. 😉

Ich finde es super, dass nicht alle Schnittmuster für verschiedene Größen übereinander auf einem Bogen sind, sondern man sich wirklich nur seine Größe  ausdrucken kann.

Außerdem gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf die Ärmellänge, die Ärmelform und die Art sie zu Verschließen.

Das Schnittmuster lässt sich gut ausschneiden und zusammenkleben und die Anleitung ist wirklich sehr verständlich und mit Bildern erklärt.

Ich habe für meine erste Cuddle me Sweatstoff in dunkelgrau mit angerauter Innenseite verwendet und für den Kragen und die Armbündchen Bünchenstoff in hellgrau.

Die Stoffe habe ich wieder bei Buttinette bestellt.

Also ich bin jetzt infiziert vom Cuddle me Fieber und schon auf der Suche nach neuen Stoffen für eine weitere Version.Vielleicht etwas leichteres für die wärmere Jahreszeit.

Ich denke da an Jersey mit Bündchenstoff ebenfalls aus Jersey. Foto wird mit Sicherheit folgen.:-)

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Probiert es ruhig auch einmal aus. Es ist gar nicht schwer und macht echt Spaß.

Eure Käthe

Schlüsselanhänger-Tasche nähen

Veröffentlicht 5. März 2015 von kaethe85

Heute zeige ich euch wie man eine kleine Tasche für den Schlüsselbund näht

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Man benötigt:

  • Stoff 24 cm x 7 cm
  • Vliesline 24 cm x 7 cm
  • Druckknopf

1. Stoffstück gemäß den Angaben zuschneiden

20150305_1334012. Vliesline ebenfalls passend zuschneiden und aufbügeln

20150305_1337413. Das Stoffstück rechts auf rechts zur l falten und feststecken

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4. Die Mitte markieren und die Spitze anzeichnen. An der Seite eine Wendeöffnung von ca. 5 cm markieren

20150305_1355245. Die Seiten mit Nahtzugabe zusammen nähen. Die Wendeöffnung dabei offen lassen.

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Ich verwende die Nähfußbreite als Nahtzugabe

6. Die Nahtzugabe abschneiden

20150305_1406117. Das Nähstück durch die Wendeöffnung wenden und glatt bügeln

8. Die Teile für den Druckknopf positionieren und anbringen

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Dabei beachten, dass das untere Stück 3,5 cm eingeschlagen wird!!!

9. Nun das untere Stück 3,5 cm einschlagen und feststecken

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10. Ein Label zur Hälfte falten und in die Tasche legen, Gegebenenfalls feststecken

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20150305_14464411. Die „Tasche“ an beiden Seiten so zunähen, dass dabei das Label eingenäht wird.

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Noch einen Schlüsselring durch das Label ziehen und fertig!!!!

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Man kann sie super verwenden um den obligatorischen Einkaufswagen-Euro oder Chip darin aufzubewahren oder aber einen „Not-“ Fünfer

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Viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken

Eure Käthe

Patchwork-Kissen selber nähen

Veröffentlicht 22. Februar 2015 von kaethe85

Hallo Ihr Lieben,

heute zeige ich euch wie man ein Patchwork-Kissen super einfach selber näht.

Ich selbst habe mehrere solche Kissen auf meiner Couch. Meine Family wurde zu Weihnachten auch unter anderem mit farblich passenden Kissen beschenkt. Es macht Spaß und ist eigentlich schnell gemacht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!!

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Man benötigt:

  • Füllkissen 40 cm x 40 cm
  • Stoff für die Rückseite
  • Quiltstoff für die Vorderseite

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  1. Für die Rückseite benötigt Ihr zwei Stoffteile.

         Das Oberteil: 25 cm x 42 cm

         Das Unterteil: 37 cm x 42 cm

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2. Nun bügelt Ihr an der breiten Seite einen Umschlag von 1cm um.

Steckt es euch am Besten mit Nadeln fest.

Anschließend schlagt ihr die selbe Kante nochmal 3cm nach innen.

Bügelt die Kante wieder um.

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3. Nun näht ihr knapp an der Kante den Umschlag zusammen.

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Das macht ihr mit beiden Stoffteilen so.

4. Jetzt legt Ihr beide Teile so übereinander, dass sie zusammen eine Höhe von 42 cm ergeben.

Achtet darauf, dass das kürzere Oberteil auch oben ist.

Steckt die Teile mit Nadeln fest und näht die beiden Stoffstücke an den Seiten zusammen.

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Somit wäre die Rückseite mit Hotelverschluss erstmal fertig.

5. Jetzt benötigt ihr 9 Stoffquadrate 15 cm x 15 cm.

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Der Patchwork-Effekt kommt am besten zur Geltung, wenn ihr verschiedene Farben oder Muster verwendet.

7. Legt euch euer Wunschmuster erstmal vorher zurecht und macht vielleicht mit dem Handy ein Foto, damit Ihr nachsehen könnt welches Muster wann kommt.

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8. Als nächstes werden je 3 Quadrate zusammen genäht.

Ich nehme als Nahtzugabe die Breite meines Nähfußes (ca. 5 mm).

Legt die ersten zwei Quadrate rechts auf rechts übereinander und näht eine Seite zusammen.

Dann klappt Ihr die beiden Teile auf und legt das dritte Quadrat wieder rechts auf die rechte Seite des mittleren Quadrats und näht sie wiederum an der Seite zusammen.

Die Nahtzugaben werden anschließend auseinander gebügelt.

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Das macht ihr mit allen 3 Stoffbahnen so.

9. Nun näht ihr die einzelnen 3er-Bahnen zusammen.

Legt wieder die Bahnen rechts auf rechts aufeinander, versucht darauf zu achten, dass Naht auf Naht liegt und steckt es mit Nadeln fest.

Näht es dann mit der Nahtzugabe zusammen.

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Passt auf dass Ihr die Bahnen nicht vertauscht, also dass die Mitte auch wirklich in der Mitte landet und nicht zufällig gleiche Quadrate übereinander sind.  🙂

Die Nahtzugaben werden wieder auseinander gebügelt.

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10. Wenn alle Neune Stoffteile zusammen genäht sind,

ist die Vorderseite quasi fertig.

Nun legt ihr die Vorderseite auf die Rückseite.

Rechts auf Rechts

Steckt alles mit ein paar Nadeln fest.

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Jetzt näht ihr die beiden Teile mit einer Nahtzugabe von 1cm ringsrum zusammen.

11. Damit die Ecken am Ende nicht so „knubbelig“ sind, schneidet die Ecken außerhalb der Naht ab.

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12. Jetzt nur noch durch die Öffnung des Hotelverschlusses wenden – Fertig!

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Meine Kissen:

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Die Stoffe habe ich wieder bei Buttinette bestellt. Da gibt es auch fertige Quiltpakete die super sind.

Bei Ebay bekommt man allerdings auch fertige Patchwork-Pakete die schon zugeschnitten sind.

Die Füllkissen gibt es sehr günstig bei KIK für 2,99 € im Doppelpack.

Eure Käthe